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LilaConnect schließt die ersten Kunden an - "wir sind nun Live!"

„Was sich vor ziemlich genau einem Jahr noch sehr ambitioniert oder gar utopisch angehört haben mag, ist nun Realität geworden: LilaConnect hat die ersten Kunden live geschaltet“, so ein strahlender Alexander Schulz (Mitarbeiter des InfoPoints) auf der Pressekonferenz im LilaConnect InfoPoint in der Wolfenbütteler Innenstadt am 7. April 2022, der auch Bürgermeister Ivica Lukanic beiwohnte.
Vier Männer stehen nebeneinander. © Stadt Wolfenbüttel
von links: Alexander Schulz, KarstenSeidel, Ivica Lukanic und Heinrich Altmiks

“Wir haben hier etwas ganz Bemerkenswertes geschaffen, denn die Stadt Wolfenbüttel hat es als eine der wenigen Städte ihrer Größe in Deutschland geschafft, eine durchgehende Glasfaserinfrastruktur zu bekommen, ohne dass hier Steuergelder eingesetzt werden müssen. Durch die enge Koordination zwischen LilaConnect, VX Fiber, Stadtwerke Wolfenbüttel und Stadtverwaltung geht es ab jetzt für die Nutzer schneller und vor allem zukunftsfähiger voran“, so ein sichtlich zufriedener Bürgermeister.

Bei den ersten Kunden handelt es sich um sogenannte „friendly user“, die nun in dieser Woche live geschaltet wurden. „Friendly user bedeutet, dass in Absprache mit diesen Kunden gemeinsam mit dem Anbieter in der nächsten Woche umfangreiche Tests im realen Betrieb durchgeführt werden. Das sind Standard-Prozesse, die wir bei jeder Inbetriebnahme eines neuen Netzes durchführen,“ so Schulz weiter.

Es wurden Kunden gefunden, die sich bereit erklärt haben, in ganz enger Absprache die Prozesse und die Technik der LilaConnect zu testen und auch zu bewerten.

„Als ich gehört habe, dass wir endlich flächendeckend Glasfaser nach Wolfenbüttel bekommen sollen, war ich gefühlt einer der Ersten, der den Antrag gestellt hat“, so Karsten Seidel (Garten- und Landschaftsbau Seidel), bei dem nun die erste Gigabit-Leitung geschaltet wurde. „Aus meiner Sicht müsste sich doch jeder Gewerbebetrieb mit Glasfaser die Zukunft sichern – umso erstaunter war ich, als ich hörte, dass einige Gewerbekollegen mir doch tatsächlich erklären wollten, dass die jetzige Kupferleitung für sie ausreichend sei.“

„Für uns als Verkaufsmannschaft der LilaConnect ist es auch schön zu sehen, was innerhalb eines Jahres in einer Stadt wie Wolfenbüttel passiert ist“, so Projektleiterin Astrid Giebeler von der MAVETRA GmbH. „Ich kann mich noch sehr gut an den Start am 10. April 2021 hier in Wolfenbüttel erinnern, als wir erst einmal die Marke LilaConnect erklären mussten – und wie sich im Laufe der Zeit regelrechte „Wettbewerbe“ unter den Kunden abgespielt haben, wer denn nun als erstes den Lila-Gartenstecker in seinem Vorgarten platzieren durfte“, erinnert sich Giebeler gern an die vergangenen zwölf Monate zurück.

Herausforderungen wurden alle gelöst

„Hier in Wolfenbüttel zeigt sich wieder einmal, dass jedes Projekt seine eigenen Spielregeln hat“, so ein sichtlich zufriedener Alexander Cas, der als Projektmanager für LilaConnect die Tiefbauarbeiten vor Ort koordiniert. „Zwischenzeitlich sah es an der einen oder anderen Situation gar nicht so aus, als wenn wir unseren Zeitplan hätten halten können, doch die wenigen Herausforderung konnten wir gemeinsam lösen“.

Gerade von der Zusammenarbeit der Stadt Wolfenbüttel zeigte sich Cas beeindruckt: „Natürlich passieren hier und da Fehler, doch wie gerade die Verantwortlichen der Stadtverwaltung mit aufgetretenen Problemen umgegangen sind, das war schon sehr kollegial und wertschätzend – einfach sehr angenehm“, so Cas weiter.

Es können weiterhin Verträge geschlossen werden

Ein Mann steht vor einer bemalten Wand mit der Aufschrift "Wilkommen in der Welt von LilaConnect". © Stadt Wolfenbüttel
Heinrich Altmiks

Es kommen immer wieder Fragen seitens der Bürger auf, ob sie denn auch jetzt noch „mitmachen“ können.

„Klares Ja“, so Heinrich Altmiks, Geschäftsführer der MAVETRA GmbH. „Wir freuen uns weiterhin, jeden Interessenten umfassend zu beraten. Wir haben es mehrfach angesprochen: wer sich jetzt noch während der Bauphase für den Lila-Glasfaser-Anschluss entscheidet, der zahlt als Einfamilienhaus-Eigentümer lediglich 750 Euro für den Anschluss – später wird es deutlich teurer, weil dann unter anderem das gesamte Genehmigungsverfahren neu aufgerollt werden muss. Darüber hinaus wird es zunehmend schwieriger, Bauunternehmen zu finden, die dann nur noch die vereinzelten Tiefbauarbeiten durchführen werden.“

Schlagen Sie der Inflation ein Schnäppchen

„Aktuell bemerken wir ja in mehreren Bereichen des täglichen Lebens die Verteuerungen – und diese wird vermutlich auch bei später beauftragten Glasfaserausbauten nicht Halt machen“, appelliert Altmiks, jetzt doch noch auf den fahrenden Glasfaser-Zug aufzuspringen. Dazu kann nach wie vor auf der Internetseite Lilaconnect: Glasfaser für Wolfenbüttel der persönliche Beratungstermin gebucht werden.

Noch immer großes Potential bei den Mehrfamilienhäusern

„Nach wie vor haben wir noch enormes Potential bei den MFH (Mehrfamilienhäuser). Hier werden wir in den nächsten Tagen und Wochen weiter den Dialog mit den Hausverwaltungen intensivieren, denn gerade in den Gebieten der Kernstadt würden wir nach jetzigem Stand der Dinge ausschließlich die Gebäude anschließen, die einen Vertrag gezeichnet haben – was natürlich für all die Häuser fatal wäre, die sich nicht mit wenigstens einem Vertrag den Anschluss ans Glasfasernetz gesichert haben“, gibt Altmiks einen Ausblick auf die nächsten Schritte. „Bei den MFH gilt ja nach wie vor die 0-Euro-Anschluss-Variante, doch es gibt noch immer mehrere Optionen bei der Umsetzung der sogenannten „Inhouse-Verkabelung“. Hier sehe ich persönlich den Schwerpunkt der nächsten Wochen, denn wenn nun die Eigentümer-Versammlungen wieder stattfinden, braucht der Verwalter schlüssige Konzepte, die er den Eigentümer-Gemeinschaften präsentieren kann“, so Altmiks abschließend.

Interessenten können sich gern unter mfh-wf@lilaconnect.de an LilaConnect wenden und einen Beratungstermin absprechen.

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