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Städtisches Klinikum eröffnet eigenes Medizinisches Versorgungszentrum

Anfang des Monats startete das neue Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Städtischen Klinikums seinen Betrieb. Mit einer Praxis für Schmerzmedizin und einer Praxis für Dermatologie befinden sich zwei Fachrichtungen unter dem Dach des MVZ.

Sechs Menschen, zwei davon halten Präsentkörbe in den Händen © Klinikum Wolfenbüttel
Geschäftsführer Axel Burghardt (links) und Verwaltungsdirektor Christian Keunecke (rechts) überbrachten zur Eröffnungsfeier des Medizinischen Versorgungszentrums Präsentkörbe für das Team der Praxis für Schmerzmedizin um Leiter Dr. Nils Beiser (Mitte).


„Ein Medizinisches Versorgungszentrum ist ein wichtiges Bindeglied bei der Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung. Die Idee, ein eigenes Medizinisches Versorgungszentrum zu gründen, stand daher schon viele Jahre im Raum, wurde jedoch erst in den vergangenen Monaten konkret“, erklärt Axel Burghardt, Geschäftsführer des Städtischen Klinikums und nun auch des Medizinisches Versorgungszentrums. Mit Dr. Nils Beiser wurde ein Schmerzmediziner als Partner gefunden, der auch die ärztliche Leitung des MVZ übernimmt.

In seiner Praxis in der vierten Etage des Ärztehauses Med51c versorgt Beiser vor allem Menschen mit chronischen Schmerzen, die nicht stationär behandelt werden möchten beziehungsweise müssen. „Aber auch Schmerzpatienten, die die Wartezeit auf ihre stationäre Behandlung überbrücken oder eine Weiterbehandlung nach ihrem stationären Aufenthalt benötigen, sind bei mir richtig“, so der ärztliche Leiter des MVZ. Das Behandlungsspektrum reiche von konventionellen Verfahren wie Spritzentherapien über Akupunktur bis zur Chirotherapie. „Dank der Kooperation mit dem Städtischen Klinikum kann die Behandlung auch der Eintritt in die stationäre Behandlung sein“, erklärt Beiser. Die fachliche Zusammenarbeit zwischen ambulant und stationär sei somit reibungslos möglich.

Acht Menschen, davon halten drei Präsentkörbe in ihren Händen © Klinikum Wolfenbüttel
Das Team der Hautarztpraxis um Dr. Henning Franz und Dr. Suzan Akanay-Diesel ist eine wichtige Säule des neuen Medizinischen Versorgungszentrums des Städtischen Klinikums.

Die zweite Säule des Medizinischen Versorgungszentrums bildet die Hautarztpraxis von Dr. Henning Franz und Dr. Suzan Akanay-Diesel. Für Franz, der seit vielen Jahren in der Lessingstadt praktiziert, kam der Schritt, seine Praxis in das MVZ zu überführen, genau zur richtigen Zeit: „Ich freue mich, dass meine Praxis – mein Lebenswerk sozusagen - auch nach meiner Pensionierung fortgeführt wird und ich die Chance habe, meine Patienten bis es soweit ist, noch eine Weile zu begleiten.“ Doch bis dahin hat er mit seiner neuen Kollegin Dr. Suzan Akanay-Diesel einiges vor. „Insbesondere in den Bereichen der Allergologie, Lasertherapie und auch der ästhetischen Dermatologie wollen wir unser Angebot deutlich erweitern“, blickt Dr. Suzan Akanay-Diesel in die Zukunft. Zu Letztgenanntem zählten unter anderem Abtragungen gutartiger Hautveränderungen, Narbentherapie, Behandlungen von Rötungen im Gesicht sowie Pigmentflecken und auch die Botox- und Fillertherapie.

Da das Klinikum als Betreiber des Medizinischen Versorgungszentrums einen Großteil der sonst anfallenden Bürokratie übernehme und über die notwendigen Ressourcen verfüge, könne man sich voll und ganz auf die medizinische Arbeit und Erweiterung des dermatologischen Angebots fokussieren, so die beiden Mediziner übereinstimmend. Der Fakt, dass ihre Patienten nun eine Wahl zwischen einem Arzt und einer Ärztin hätten, sei zusätzlicher Pluspunkt. „Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es bei bestimmten Untersuchungen eine Rolle für den Patienten spielt, ob ein Mann oder eine Frau diese durchführt“, so Akanay-Diesel. Zudem sei durch die gegenseitige Vertretungsmöglichkeit eine lückenlose Versorgung der Patienten möglich. „Urlaubsbedingte Schließungen gehören nun der Vergangenheit an“, freut sich Dr. Henning Franz für seine Patienten.

Für das Städtische Klinikum stellt der Start des Medizinischen Versorgungszentrums einen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte dar: „Stillstand bedeutet Rückschritt. Das gilt im Gesundheitsbereich ganz besonders. Wir freuen uns daher sehr, dass wir mit Dr. Beiser, Dr. Franz und Dr. Akanay-Diesel drei hervorragende Ärzte für unser Projekt gewinnen konnten“, so Axel Burghardt, der abschließend anfügt: „Letztlich profitieren vor allem alle Bürgerinnen und Bürger der Region vom neuen Medizinischen Versorgungszentrum“.

Weitere Informationen zum Medizinischen Versorgungszentrum des Städtischen Klinikums sind unter Klinikum Wolfenbüttel - Medizinisches Versorungszentrum zu finden.

Kontakt

Städtisches Klinikum Wolfenbüttel gGmbH

Alter Weg 80
38302 Wolfenbüttel