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Heizöltanks müssen hochwassersicher umgerüstet werden

Die Untere Wasserbehörde (UWB) des Landkreises Wolfenbüttel erinnert an die ablaufende Frist zur hochwassersicheren Umrüstung von Heizölverbraucheranlagen: Bis zum 5. Januar 2023 müssen Heizöltanks hochwassersicher umgerüstet werden.

Einfüllstutzen für Heizöl an der Außenwand eines Hauses. © Pixabay.com
Einfüllstutzen für Heizöl an der Außenfassade eines Hauses.

Das betrifft Ölheizungen in privaten Haushalten sowie gewerblich betriebene Öl-Heizanlagen, die älter als fünf Jahre sind und die auf Grundstücken stehen, die in vorläufig gesicherten oder festgesetzten Überschwemmungsgebieten (ÜSG) liegen.

Die Pflicht zur hochwassersicheren Umrüstung geht auf eine Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes aus dem Januar 2018 zurück. Neue Öl-Heizanlagen dürfen in Überschwemmungsgebieten nicht mehr errichtet werden.

Umrüstung durch Fachbetrieb

Eine hochwassersichere Umrüstung muss bis spätestens zum 5. Januar 2023 erfolgt sein und durch einen nach Wasserrecht zugelassenen Fachbetrieb durchgeführt werden, der durch die Eigentümerin oder den Eigentümer der Anlage beauftragt wird. Die Anlagen müssen der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) entsprechen.

Prüfung alle fünf Jahre sowie nach Änderungen an der Anlage

Für Heizölverbraucheranlagen in ÜSG gilt eine Prüfungspflicht vor Inbetriebnahme, nach jeder wesentlichen Änderung sowie wiederkehrend mindestens alle fünf Jahre (bei unterirdischen Heizöltanks und bei Anlagen mit mehr als 30 Jahre alten Heizöltanks aus Kunststoff mindestens alle zweieinhalb Jahre) sowie unmittelbar nach der Stilllegung. Diese Prüfung erfolgt durch eine sachverständige Person (zugelassen nach § 53 AwSV), der durch die Grundstückseigentümerin oder den -eigentümer beauftragt wird.

Information und Kontakt

Fragen zur hochwassersicheren Umrüstung beantwortet die Untere Wasserbehörde unter j.p.goeze@lk-wf.de oder 05331 84-386.

Weitere Informationen

Kontakt

Landkreis Wolfenbüttel