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Nachbarschaftsaktion erbrachte 400 Euro für die Tafel

Eine schöne Nachbarschaftsaktion führte jetzt zu einem tollen Abschluss: Zwei Abgesandte des Neubaugebiets "Über dem Okertal" in Linden erschienen in der Wolfenbütteler Tafel des DRK-Kreisverbandes – sie hatten Geld dabei. "Wir wollen den Erlös unseres Getränkeverkaufs spenden, den wir bei unserem Garagenflohmarkt eingenommen haben", erklärten Christian Auerswald und Dominik Schrader.

Gruppenbild vor dem Eberts Hof. © DRK
Scheckübergabe vor Eberts Hof im Großen Zimmerhof (v. l.): Björn Försterling vom Präsidium des DRK-Kreisverbandes, Juliane Liersch (Tafel-Leiterin), Christian Auerswald und Dominik Schrader sowie Thomas Stoch von der DRK-inkluzivo

Dass dabei schließlich 400 Euro übrig blieben, lag nicht allein am erfreulichen Umsatz, sondern auch an einer noblen Geste der Gastgeber: "Wir haben den Einkauf komplett selbst bezahlt, so dass am Ende jeder eingenommene Euro für die Tafel blieb."

Darüber freute sich auch Juliane Liersch, die als Leiterin von Eberts Hof im Großen Zimmerhof die Spende gemeinsam mit Björn Försterling vom Präsidium sowie Thomas Stoch als Geschäftsführer der DRK-inkluzivo gGmbH entgegennahm. "Wir können im Moment jede Spende sehr gut gebrauchen, denn die Einschulungen rücken näher, und der Bedarf für unsere Aktion ,Tafel macht Schule' ist groß." Die normalerweise rund 30 Ausstattungen, die das DRK für Erstklässler aus bedürftigen Familien jährlich zusammenstellt (von der Schultüte bis zum Ranzen), dürften sich in diesem Jahr bei gut 50 einpendeln. "Dieser Effekt liegt in erster Linie an der Situation der ukrainischen Flüchtlingskinder", erklärte die ehrenamtliche Rotkreuz-Mitarbeiterin.

Vor diesem Hintergrund zeigte sich auch Björn Försterling hocherfreut über die Gabe aus Linden: "Es ist schön zu sehen, dass sich Wolfenbütteler für Wolfenbütteler engagieren, einfach mal die Initiative ergreifen und was Gutes tun", sagte er. Und zwar ohne großes Aufhebens: "Ganz niedrigschwellig in der Nachbarschaft."

Den Lindenern wurden zum Glück keine Steine in den Weg gelegt bei der Organisation: "Im Gegenteil, wir möchten ausdrücklich die Stadtverwaltung loben." Es bedurfte nur zweier Telefonate, schon war der Straßen- und Garagen-Flohmarkt samt Ausschank genehmigt. "Und den Getränkewagen haben wir von Wolters bekommen."

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