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Gasumlagen kommen

Um die Gasversorgung für den kommenden Herbst und Winter besser abzusichern, hat die Bundesregierung weitere Maßnahmen ergriffen: Die Kosten dafür verteilen sie auf möglichst viele Schultern in Form von zwei Gasumlagen.

Diese tragen ab 1. Oktober 2022 alle Gasverbraucherinnen und Gasverbraucher. Energielieferanten, wie die Stadtwerke Wolfenbüttel, müssen die Umlagen über die Gasrechnungen zusätzlich von ihren Erdgas-Kunden erheben. Diese werden dann an die Trading Hub Europe GmbH (THE) als Marktgebietsverantwortliche abgeführt. Darüber informiert der Energieversorger seine Kunden in separaten Anschreiben. Parallel dazu unterstützen die Stadtwerke Wolfenbüttel ihre Kunden beim Energiesparen auf ihrer Internetseite Stadtwerke Wolfenbüttel GmbH.

Entlastung durch niedrigeren Mehrwertsteuersatz

Neu erhoben werden im Einzelnen ab 1. Oktober eine Gasbeschaffungsumlage mit 2,419 Cent pro Kilowattstunde netto sowie eine Gasspeicherumlage von 0,059 Cent pro Kilowattstunde netto. Zudem wird die Bilanzierungsumlage zum selben Zeitpunkt von bisher 0 Cent auf 0,570 Cent pro Kilowattstunde netto angehoben. Auf den Gaspreis inklusive aller Umlagen entfallen laut Veröffentlichung der Bundesregierung am Donnerstag (18. August) jetzt jedoch keine 19 Prozent Mehrwertsteuer mehr, sondern lediglich noch sieben Prozent. Mit diesem Schritt werden die Gaskunden deutlich entlastet“, sagt Vera Steiner, kaufmännische Geschäftsführerin der Stadtwerke Wolfenbüttel. Ein Beispiel: Bei einem Musterhaushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 15.000 Kilowattstunden schlagen die Umlagen inklusive 19 Prozent Steuern mit 544 Euro zu Buche. Durch den reduzierten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf den gesamten Gaspreis zahlt der Gaskunde dann 489 Euro und somit 55 Euro weniger.

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Am Wasserwerk 2
38304 Wolfenbüttel

22.08.2022