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Sicherheit und Hygiene für kleine Kinder

Oft sind es gerade die kleinen Spenden, die doch großen Nutzen bringen. Das wurde wieder deutlich, als jetzt ein Teil des Vorstands des DRK-Ortsvereins Dettum in der Notunterkunft KOMM an der Schweigerstraße erschien. Die beiden Damen überbrachten 300 Euro für die Flüchtlingshilfe des Roten Kreuzes.

Gruppenfoto von drei Frauen. Im Hintergrund sind drei Kinder und eine Frau zu sehen. © DRK
Nicole Kösling (Vorsitzende, rechts) und Schatzmeisterin Barbara Pabst (daneben) zeigen einen Teil der Ausrüstung, die sie vom Ortsverein Dettum an Aline Gauder (Mitte) übergaben.

"Das Geld können wir gerade sehr gut gebrauchen", sagte Aline Gauder, im DRK-Kreisverband Teamleiterin Ehrenamtskoordination und Leitung der Notunterkünfte. Angeschafft werden nun sechs Sitzschalen für Kinder und zwei Maxi-Cosis für Babys. "Diese Ausstattung ist unentbehrlich für die notwendigen Fahrten mit den Kindern zu Ärzten im Landkreis oder zum Beispiel Fachärzten nach Hannover." Darüber hinaus werden die Sitze für den Transport bei Ausflügen oder für Aktionstage genutzt. Gebrauchte Sitze zu kaufen, sei nicht angeraten: "Schon aus hygienischen Gründen, aber insbesondere aufgrund der Gewährleistung der Sicherheit können wir hier nicht auf Sachspenden zurückgreifen."

Mit dem Kauf der Kindersachen entspricht die Organisatorin dem ausdrücklichen Wunsch des Ortsvereins Dettum. "Wir leisten fünf bis zehn Spenden pro Jahr", erzählten Nicole Kösling (Vorsitzende) und Schatzmeisterin Barbara Pabst. "Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Bereich der Kinderhilfe." Da im Corona-Lockdown keine Veranstaltungen für die rund 100 Mitglieder des Ortsvereins möglich waren, habe die Gruppe nun etwas Geld übrig. "Wir übernehmen zum Beispiel regelmäßig auch das Kakaogeld für bedürftige Kinder im Kindergarten Dettum."

Aline Gauder war nicht nur begeistert, weil sie nun eine Reihe wichtiger Kleinigkeiten kaufen kann. "Ich finde es besonders schön, wenn wir DRK-interne Spenden empfangen." Dies sei ein wichtiges Zeichen von Solidarität innerhalb des Rotkreuz-Verbandes. "Es zeigt uns: Wir denken an euch und wir halten zusammen."

Die Lage in den vom DRK betreuten Notunterkünften KOMM und Schöppenstedt habe sich derzeit etwas entspannt, berichtete sie. "Seit Niedersachsen einen Aufnahmestopp verfügt hat, ist die drohende Überbelegung nicht eingetreten." Das liege auch daran, dass eine ganze Reihe von Familien in freie Wohnungen vermittelt werden konnte. Trotzdem sei der Bedarf an Material gerade für Kinder hoch: An der Schweigerstraße leben derzeit 32 und in Schöppenstedt 11 Kinder in Notunterkünften.

"Wir bereiten uns aber nach wie vor auf Zuweisungen vor, die sicherlich in absehbarer Zeit wieder auf uns zukommen", verdeutlichte Aline Gauder, bevor sie mit ihren Dettumer Gästen zu einem Rundgang durch die Einrichtung aufbrach.

Kontakt

Deutsches Rotes Kreuz (DRK)

Kreisverband Wolfenbüttel e.V.

Am Exer 19
38302 Wolfenbüttel

28.01.2023