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Datum: 02.01.2026

Unsichtbare Gewalt gegen Frauen und in der Jugend sichtbar machen

Am Montag, 12. Januar 2026, 17 Uhr, wird im Roncalli Haus am Harztorwall 2 erläutert, was darunter zu verstehen ist und wie mehr Wachsamkeit erreicht werden kann.

Das Bild zeigt eine Nahaufnahme einer Person, die den Kopf nach vorne geneigt hat und mit einer Hand das Gesicht bedeckt. Die Haare sind leicht zerzaust und fallen nach unten. Der Hintergrund ist unscharf und hell, wodurch der Fokus klar auf der Person liegt. © Pixabay.com
Weinende Frau

Über 40 Prozent der Frauen in Europa sind betroffen von psychischen Gewalterfahrungen. 20 Prozent der Frauen haben mindestens ein Mal in ihrem Leben Stalking erlebt. Nährboden für diese Gewalt sind patriarchale Strukturen, Abwertung von Frauen und ungleiche Machtverhältnisse. Diese gesellschaftlichen Strukturen führen zudem zur Verharmlosung von geschlechtsspezifischer Gewalt.

Zu den Formen psychischer Gewalt gehören: Beleidigungen, Erniedrigungen, Drohungen, Anschreien, Stalking, Einschüchterungen, Morddrohungen, Erzeugen von Schuldgefühlen, Verbote und Kontrolle.

„Unsichtbare Gewalt“ umfasst mehrere Aspekte:

  • neue Formen von Jugendgewalt wie Online-Gewalt oder Hate Speech
  • von Lehrkräften ausgeübte Gewalt wie Bloßstellen, Demütigen, unfaire Benotung oder unterlassene Hilfeleistung.

Sonja Jussen (Beirat für Menschen mit Behinderungen) freut sich über Ihre Anmeldung an simone.reese@wolfenbuettel.de.

Kontakt

Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wolfenbüttel

Frau Simone Reese

Stadtmarkt 3–6
38300 Wolfenbüttel