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St. Johanniskirche

St. Johanniskirche
St. Johanniskirche
Bierwagen © Stadt Wolfenbüttel

Die kleinste der drei historischen Wolfenbütteler Innenstadtkirchen gehört zur Auguststadt, die Herzog August der Jüngere nach Ende des 30-jährigen Krieges von 1653 bis 1658 als Erweiterung der Residenz vorwiegend für die Handwerkerschaft errichten ließ. Inmitten eines idyllischen alten Friedhofs liegt die Johanniskirche, ein schlichter Fachwerkbau, als deren Baumeister die Bürgerschaft der Auguststadt überliefert ist.

Die Kirche wurde 1663 geweiht und 1960 im Inneren geschmackvoll restauriert. Man sieht an den Wänden die Grabplatten des Baumeisters Hermann Korb - gestorben 1735 - und des Komponisten Johann Rosenmüller - gestorben 1684.

Im Chor hängen die schlichten Medaillons des Herzogs August und seiner Gemahlin Sophie Elisabeth. Die Ausstellungstücke Altar, Kanzel, Taufstein und Orgelprospekt stammen aus der Schlosskappelle des einstmals eindrucksvollen und später verfallenen Fürstensitzes Schloss Hessen. Mangelnde Stabilität des ursprünglichen Kirchturmes führten 1693 zum Bau eines freistehenden massiven Glockenturms nach dem Entwurf des Landbaumeisters Johann Balthasar Lauterbach.

Die Johanniskirche wird von dem Baugeschichtler August Finck als "kostbares Juwel protestantischer Kirchenbaukunst" charakterisiert.

Führungen

Gruppenführungen sind nur nach telefonischer Voranmeldung möglich. Die Führungsgebühren betragen 10 Euro pro Gruppe.

Gottesdienste

Die genauen Termine der Gottesdienste sind der Tagespresse zu entnehmen