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Sportpark Meesche – Eine Sportanlage für alle Wolfenbüttelerinnen und Wolfenbütteler

Nun ist nach der Sanierung der Fußgängerzone im Bereich Krambuden, Löwenstraße und Großer Zimmerhof, der Sanierung des Schlossplatzes auch das dritte Großbauprojekt der Stadt Wolfenbüttel hintereinander erfolgreich abgeschlossen. Am Freitag, 11. September 2020, eröffnete Bürgermeister Thomas Pink den Sportpark Meesche – aufgrund der Corona-Einschränkungen nur mit wenigen Gästen und nicht, wie geplant, mit einem großen dreitägigen Sportfest.

Dafür steht die Sportanlage aber ab sofort allen Bürgerinnen und Bürgern zur individuellen sportlichen Betätigung offen. Natürlich sind auch hier die geltenden Corona-Regelungen des Landes zu beachten.

„Corona-Regelungen sind ein gutes Stichwort“, so Bürgermeister Thomas Pink, bei seinem Rückblick auf die 18-monatige Bauphase. „Es war nicht immer einfach, in Corona-Zeiten, das Bauvorhaben so voranzutreiben, dass es rechtzeitig fertig wird. Es mussten zum Beispiel die Firmen so koordiniert werden, dass nicht alle gleichzeitig auf der Baustelle waren und die Abstandregeln eingehalten wurden“, sagt Pink. Den Projektleitern der Stadt, Elfrun Woelke für den Hochbau und Arne Obermayr für den Tiefbau sowie Sabine Gerlach für die Abteilung Sport, sei dieser Spagat jedoch bestens gelungen und alle Wolfenbütteler können sich, so Pink, über eine hochmoderne Anlage freuen, die für Vereins-, Schul- und Individualsport bestens geeignet ist. Die Investition der Stadt, am Ende wohl in Höhe von rund 12 Millionen Euro, habe sich gelohnt.

„Natürlich wird es immer Personen geben, die der alten Meesche hinterhertrauern und an der neuen Anlage das Negative suchen werden“, so der Bürgermeister. Aus vielen Gesprächen mit den aktiven Nutzern der Anlage, wisse er aber auch, dass die Sportler den alten Umkleiden und Duschen sicherlich nicht nachtrauern werden. Als Hommage an die alte Meesche wurde jedoch das bisherige Mauerwerk im Eingangsbereich erhalten und saniert.

Sportausschuss-Vorsitzender Jan Schröder betonte: "Es ist Bürgersportanlage entstanden, die sowohl dem Vereinsport und dem Schulsport Rechnung trägt die aber auch für jeden Mann und jede Frau zur sportlichen Betätigung zur Verfügung steht." Oliver Behn, Schulleiter des Gymnasiums im Schloss war sich sicher: "Die neue Meesche ist eine vitale Bereicherung des Schullebens und heute ein elementarer Bestandteil von Schulsportkonzepten." MTV-Vorsitzender Klaus Dünwald erinnerte ebenfalls an die vergangenen Jahre von der Planung bis zur heutigen Eröffnung. "Das Schiff MTV hat zwei neue Decks bekommen", resümierte er. Und dies seien wahre Luxusdecks.

So ist auf dem rund 52.000 Quadratmeter großen Areal kein Stein auf dem anderen geblieben. Der A-Platz (7.000 Quadratmeter) als Naturrasen-Spielfeld im Zentrum, flankiert von dem B- und C-Platz als Kunstrasenspielfeldern (9.000 Quadratmeter), einem Multifunktionsspielfeld (1.000 Quadratmeter), einem Beachvolleyballfeld (850 Quadratmeter) und einer Calisthenics-Anlage (250 Quadratmeter), lässt Sportlerherzen höher schlagen. Von den Tribünen, die Haupttribüne bietet 210 überdachte Sitzplätze, haben Zuschauer das Geschehen auf dem A-Platz bestens im Blick. Für Läufer bietet die 400-Meter-Kunststoff-Rundlaufbahn um den A-Platz ebenfalls beste Bedingungen wie die Cross-Laufstrecke entlang des Okerlaufs mit verschiedenen Oberflächen (Tartan, wassergebundene Wegedecke und Asphalt) mit ihren 750 Metern. 125 Bäume und über 15.000 Sträucher schmücken die Anlage ebenso wie 8.500 Quadratmeter Rasenflächen.

Ein „Hingucker“ auf der Anlage ist natürlich das von Schulitz Architekten entworfene neue Sportheim. Das Gebäude ordnet bewusst alles auf einer Ebene an, um die Wege kurz und barrierefrei zu halten. Die großzügige Terrasse geht in den Begegnungsraum über und bildet als gemeinsame Einheit einen Ort des Ankommens und des Treffens. Die äußere Schicht des Sportheims besitzt eine identitätsstiftende Fassade aus Cortenstahl. Es wurden insgesamt rund 600 Kubikmeter Beton, 100 Tonnen Stahl, 250 Quadratmeter Cortenstahl als Fassadenverkleidung, 300 Quadratmeter Eternitverkleidung, 220 Quadratmeter Mauerwerk, 1.000 Quadratmeter Gipskarton (für Wände und abgehängte Decken) und 200 Quadratmeter Glas verbaut. Auf der großen Dachfläche wurde eine thermische Solaranlage zur Energiegewinnung installiert.

Die ersten Bürgerinnen und Bürger, die am Samstag in den Sportpark kamen, nutzen das gute Wetter gleich aus, um sich sportlich zu betätigen oder einfach mal „zu gucken“. Ob die ersten Schritte auf der Calisthenics-Anlage oder ein schnelles Spiel unter dem Korb: Die Meesche ist eine Sportanlage für alle Wolfenbüttelerinnen und Wolfenbütteler.

Aktuelle Nutzungsbedingungen unter der derzeit geltenden Corona-Verordnung des Landes

  • Abstandsgebot 2 Meter
  • Händedesinfektion vor Betreten der Sportanlage
  • Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auf der Anlage und im Gebäude, die Maske darf nur zum aktiven Sporttreiben oder bei der Einnahme eines Sitzplatzes abgenommen werden.
  • Begrenzung der Personenanzahl bei der Benutzung der Umkleide auf maximal fünf Personen je Kabine, daher möglichst in Sportbekleidung kommen, sodass nur ein Schuhwechsel erforderlich ist.
  • Die Duschen sind nur durch maximal zwei Personen gleichzeitig zu nutzen.

Öffnungszeiten ab 12. September: Täglich von 8 bis 22 Uhr.

In Einzelfällen kann es noch in den ersten Tagen für bauliche Gewährleitungsarbeiten zur Sperrung von Einzelbereichen kommen.

Der Sportpark Meesche wurde mit Mitteln der Stiftung Zukunftsfonds Asse gefördert.

Foto-Impressionen

Fotos von der Eröffnung der Meesche (Flickr-Album)

zur Bildersammlung Baustelle Meesche (Flickr-Album)

Videos

Sportpark Meesche - Eröffnung:

© Stadt Wolfenbüttel

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Sportpark Meesche – Eine Sportanlage für ganz Wolfenbüttel:

© Stadt Wolfenbüttel

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Sportanlage Meesche: weiterer Baufortschritt

© Stadt Wolfenbüttel

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