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Die Neugestaltung der Fußgängerzone ist abgeschlossen

Die Baumaßnahme in der Wolfenbütteler Fußgängerzone konnte im Jahr 2025 erfolgreich fertiggestellt werden. Entstanden ist ein attraktiver, moderner Stadtraum, der mit zahlreichen Sitzmöglichkeiten, einer abwechslungsreichen Bepflanzung und einer barrierefreien Gestaltung zum Verweilen, Bummeln und Flanieren einlädt. Zwischen Schlossplatz und Breiter Herzogstraße bietet die neugestaltete Fußgängerzone nun mehr Aufenthaltsqualität und ein lebendiges Umfeld für Besucherinnen und Besucher, Anwohnende sowie die ansässigen Geschäfte.

Archiv der Pressemitteilungen über die Bautätigkeiten

Bauabschnitt "Am Alten Tore": Endspurt bei den Arbeiten

Auch im Bauabschnitt „Am Alten Tore“ der Sanierung der Wolfenbütteler Fußgängerzone hat nun der Endspurt bei den Arbeiten begonnen. Die Beleuchtung wurde jetzt ebenso montiert wie auch die neuen Fahrradbügel. Ende Oktober werden noch die drei Pflanzkübel geliefert.

Das Bild zeigt eine malerische Straße in einer deutschen Stadt mit traditionellen Fachwerkhäusern. Im Mittelpunkt steht die »Buchhandlung Steuber«, geschmückt mit grünen und weißen Luftballons - vermutlich wegen einer Aktion oder Feier. In den Schaufenstern sind Bücher und Dekorationen zu sehen. Mehrere Fahrräder sind entlang der gepflasterten Straße abgestellt, und einige Passanten schlendern gemütlich vorbei. © Stadt Wolfenbüttel
Bauabschnitt "Am Alten Tore"

Aktuell finden – wie in den anderen Bauabschnitten auch – noch Nachbesserungsarbeiten statt, bevor dann die Abnahme ansteht.

Das Bild zeigt eine belebte Fußgängerzone in einer charmanten europäischen Stadt, vermutlich in Deutschland. Die Straße ist mit hellen Steinplatten gepflastert und wird von traditionellen Fachwerkhäusern gesäumt, deren dunkle Holzbalken und helle Fassaden einen historischen Charakter vermitteln. Zwischen diesen historischen Gebäuden befinden sich moderne Geschäfte mit großen Glasfronten, die verschiedene Waren präsentieren - ein spannender Kontrast zwischen Alt und Neu.

Am rechten Bildrand sind mehrere Fahrräder ordentlich in einem ausgewiesenen Bereich abgestellt. Einige Passanten schlendern entspannt durch die Straße, teils allein, teils in kleinen Gruppen. Die Atmosphäre wirkt freundlich und einladend, als wäre es ein typischer Tag zum Bummeln oder Einkaufen. © Stadt Wolfenbüttel
Bauabschnitt "Am Alten Tore"

Kontakt

Herr Alexander Simons

Stadtverwaltung Wolfenbüttel
Straßen

Stadtmarkt 3–6
38300 Wolfenbüttel


In der Fußgängerzone gibt es viel zu entdecken

In der Wolfenbütteler Fußgängerzone gibt es viel zu entdecken – nicht nur in den dortigen Geschäften. Insbesondere für die jüngeren Besucherinnen und Besucher der Stadt gibt es neue Spielgeräte zu entdecken.

Zwischen Geschäften ist ein Spielgerät für Kinder installiert. © Stadt Wolfenbüttel
Spielgeräte Fußgängerzone
Das Bild zeigt eine liebevoll gestaltete, kleine urbane Garteninstallation in einem städtischen Einkaufsbereich:

Pflanzkübel:

Ein rechteckiger Pflanzkübel ist üppig bepflanzt mit verschiedenen grünen Blattpflanzen

Die Pflanzen wirken gepflegt und bringen Farbe und Leben in den gepflasterten Bereich.

Spiel- oder Lernobjekt:

Direkt neben dem Pflanzkübel steht eine Metallstruktur - möglicherweise ein interaktives Element für Kinder.

Hintergrund:
Der Bereich ist gepflastert und wirkt sauber und einladend. © Stadt Wolfenbüttel
Spielgeräte Fußgängerzone

Ob vom guten, alten Klassiker, dem Wipptier, bis zum Memory-Spiel – mehrere aufgestellte Geräte laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Zahlreiche Sitzmöglichkeiten in der Fußgängerzone ermöglichen zudem allen auch zwischendurch eine Pause einzulegen.

Mehrere Grüninseln mit Bäumen oder Pflanzen erfreuen nicht nur Insekten.

Die lokale Gastronomie unterstützt die Aufenthaltsqualität natürlich ebenfalls mit ihren Angeboten – drinnen wie draußen.

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Herr Alexander Simons

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38300 Wolfenbüttel

Baustellen-Update: Die nächsten Nacharbeiten stehen an

In der kommenden Woche stehen in der Fußgängerzone die nächsten Nacharbeiten an. Und zwar im Kreuzungsbereich Okerstraße/Lange Herzogstraße. Um die vorgesehenen Pflasterarbeiten erledigen zu können, erfolgt ab 12. Mai (bis voraussichtlich 16. Mai) die Sperrung der Nordseite für den Fahrzeugverkehr. Die Südseite wird ab 19. Mai gesperrt. Bis 30. Mai sollen die Arbeiten beendet sein. Für Fußgänger bleibt der Bereich die ganze Zeit passierbar.

Das Bild zeigt eine Straßenszene mit Baustellenabsperrungen, die einen Teil des Gehwegs und der Straße blockieren. Auf den Absperrungen befinden sich mehrere orangefarbene Warnleuchten. Links im Bild ist ein Geschäft mit einem Schild über dem Eingang. Das Geschäft hat große Fenster, die verschiedene Artikel im Inneren zeigen. Vor dem Baustellenbereich steht ein Schild mit Informationen über die Bauarbeiten. Im Hintergrund sind Gebäude mit unterschiedlichen architektonischen Stilen zu sehen, darunter Fachwerkhäuser und moderne Strukturen. Der Himmel ist klar mit einigen sichtbaren Wolken. © Stadt Wolfenbüttel
Citybaustelle: Am Alten Tore

Unterdessen geht es auch im Bereich „Am Alten Tore“ weiter. Trotz der dort eingerichteten Sperrung für den Fahrzeugverkehr, ist der Durchgang für Fußgänger zwischen Fußgängerzone und Parkhaus Rosenwall möglich und alle Geschäfte sind selbstverständlich weiterhin erreichbar. Insbesondere Buchhandlung Steuber ist über einen Stichweg direkt an der Hauswand erreichbar (direkt an der Apotheke vorbei).

Auch die Möbelierung der Fußgängerzone schreitet voran, so wird die Aufstellung der Spielgeräte weiter vorbereitet. Ärgerlich ist, dass bereits zum wiederholten Male Graffiti-Beschmierungen auf den neuen Sitzelementen teuer entfernt werden mussten. Auch die aufgestellten Blumenbeete wurden zum Teil durchwühlt. Hier konnte immerhin der Täter ermittelt werden – ein Waschbär.

Weitere Informationen

auf Citybaustelle

Kontakt

citybaustelle@wolfenbuettel.de

Ansprechpartner für die Citybaustelle

Baufirma

STRATIE Bau GmbH, Neue Halberstädter Straße 58, 38889 Blankenburg

Bauleitung

damer + partner Ingenieurgesellschaft mbh & Co. KG, Kaiserstraße 2, 38603 Goslar

Stadt Wolfenbüttel

Herr Simons, Bauablauf und Bauausführung, Telefon 05331 86-352

citybaustelle@wolfenbuettel.de

Abwasserbeseitigungsbetrieb Stadt Wolfenbüttel

Herr Ahrens, Projektleiter, Telefon 05331 408-345

Herr Kasischke, Grundstücksentwässerung, Telefon 05331 408-342

Stadtwerke Wolfenbüttel

Herr Steinke, Gas- Wasser Telefon 05331 408-142

Herr Westermann, Strom Telefon 05331 408-223

Herr Schuberth, Beleuchtung Telefon 05331 408-241

Baustellen-Update: Das passiert nach dem Osterwochenende

Am Dienstag nach Ostern geht es mit den Arbeiten in der Fußgängerzone weiter.

Das Bild zeigt eine Baustelle in einer städtischen Umgebung. Im Vordergrund befindet sich ein rot-weißes Absperrgitter mit einem Schild, auf dem steht: "Baustellenfahrzeuge frei". Dahinter sind Bauarbeiter und Baumaschinen zu sehen, darunter ein orangefarbener Bagger. Die Straße ist aufgerissen und es wird offensichtlich an der Infrastruktur gearbeitet. Im Hintergrund sind Gebäude mit Fachwerkfassaden und moderne Geschäfte zu erkennen. © Stadt Wolfenbüttel
Citybaustelle: Am Alten Tore

Im Bauabschnitt zwischen dem Alten Tore und dem Bankhaus Seeliger geht es mit dem Einbau eines noch fehlenden Bodenstrahlers im Bereich des Bankhauses weiter. Weiterhin steht das Verlegen von Bodenschutzmatten für Spielgeräte auf dem Plan.

Im Bauabschnitt zwischen Okerstraße und Breite Herzogstraße beginnt das Aufstellen von Ausstattungs-Gegenständen, wie mobiles Grün, Fahrradständer, Bodenhülsen für Schirmständer. Zum Straßenbau im Übergangsbereich zur Breiten Herzogstraße: Der behindertengerechte Umbau der Fußgängerampel ist fertiggestellt.

Im Bauabschnitt Am Alten Tore zwischen Langer Herzogstraße und Stobenstraße erfolgt der Weiterbau des Regenwasserkanals in Richtung Stobenstraße und der Neubau der Wasserleitung.

Weitere Informationen

auf Citybaustelle

  1. Citybaustelle: Bauabschnitt zwischen dem Bankhaus Seeliger und dem Alten Tore/der Bärengasse

    © Stadt Wolfenbüttel

  2. Citybaustelle: Bauabschnitt zwischen Am Alte Tore und Okerstraße

    © Stadt Wolfenbüttel

  3. Citybaustelle: Bauabschnitt unterhalb der Okerstraße

    © Stadt Wolfenbüttel

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weitere Meldungen

Historische Fotos der Fußgängerzone

Die moderne und multifunktionale Wolfenbütteler Fußgängerzone bietet alle Optionen für Veranstaltungen, Aktionen und ein gelungenes Einkaufserlebnis. Die Neugestaltung ist seit 2025 fertiggestellt. Wie sich die Lange Herzogstraße in den letzten 100 Jahren verändert hat, zeigt die folgende Auswahl von 25 historischen Aufnahmen.

Die Fotoauswahl wurde mit freundlicher Unterstützung des Salzdahlumer Ortsheimatspflegers Adalbert Kursatzky getroffen, der die Fotos aus seiner Sammlung zur Verfügung stellte.


Lange Herzogstraße 1

historisches Farbfoto auf eine Straßenkreuzung mit Fachwerkhäusern und Ladenlokalen Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 1: Streblow (1980)
historisches Farbfoto auf eine Straßenkreuzung mit Fachwerkhäusern und Ladenlokalen. Das Eckhaus ist teilweise eingerüstet, Baufahrzeuge stehen davor Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 1: Streblow (1984)

Das Foto zeigt das Geschäft Streblow im Jahr 1980. 1983 begann der Abriss. Dabei wurden innerhalb der Grundmauern neben Überresten einer hölzernen Tragekonstruktion auch der längs unter dem Gebäude durchfließende Okerarm - von der Okerstraße herkommend - entdeckt.


Lange Herzogstraße 2

historisches Schwarzweißfoto: Blick auf eine Häuserzeile mit vielen Fachwerkhäusern mit Ladenlokalen Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 2: Reformhaus Ruge (1970er Jahre)

Das im 17. Jahrhundert als 3-geschossiges Fachwerkgebäude erbaute Haus hatte 1874 der Drogist Max Ruge gekauft. Er eröffnete hier die erste in Wolfenbüttel ansässige Drogerie: eine Thee- und Drogenhandlung. Das Foto zeigt das Reformhaus Ruge in den 1970er Jahren.


Lange Herzogstraße 6

historisches Schwarzweißfoto eines Mannes, der vor einem Schaufenster eines Optiker-Geschäftes steht Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 6: Behrens Optik (1956)
Schwarzweißfoto von der Außenfassade eines Optikergeschäftes, Passanten stehen vor den Schaufenstern Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 6: Behrens Optik nach Umbau 1987

Auf dem Foto ist das Optik-Geschäft Behrens im Jahr 1956 zu sehen. 1922 gründete Wilhelm Behrens das Geschäft in der gegenüberliegenden Langen Herzogstraße 56. Noch heute führt das Ehepaar Leupold das Brillenfachgeschäft in der Langen Herzogstraße 6 mit dem Namen Behrens Optik.



Lange Herzogstraße 10

historisches Schwarzweißfoto von einem Radio-Fachgeschäft und einem Schmuckgeschäft, neben dem ein Bauzaun zu sehen ist. Vor den Schaufenstern gehen oder stehen Menschen Sammlung Adalbert Kursatzky © Archiv König
Lange Herzogstraße 10: Oppermann und Radio Bührig (1974)

Das Foto von 1974 zeigt das Geschäft Radio Bührig neben dem Juwelier und Uhrmachermeister Otto Oppermann. Das daneben abgerissene Gebäude war das ehemalige Kunsthaus Koch.



Lange Herzogstraße 12

historisches Schwarzweißfoto eines Fachwerk-Eckhauses, das an einer Seite von Balken abgestützt wird Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 12 (1908)

Das Gebäude wurde als 3-geschossiges Fachwerkgebäude und Bürgerhaus im 17. Jahnhundert erbaut. Später wurde es als Bankhaus Meinecke geführt. Auf dem Foto ist das Gebäude kurz vor dem Abriss 1908 zu sehen.



Lange Herzogstraße 15

historisches Schwarzweißfoto von Fachwerkhäusern mit Ladengeschäften und der "Herzog Schenke", auf dem Bürgersteig davor gehen drei Menschen, davon eine Frau mit Kinderwagen Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 15 und 16: Leihbücherei Emil Leue und Herzog Schenke (1950er)

Das Foto aus den 1950er Jahren zeigt die Leihbücherei von Emil Leue in der Langen Herzogstraße 15. Daneben ist die noch heute bekannte Herzog Schenke in der Langen Herzogstraße 16 von Rudolf Nadermann zu sehen.



Lange Herzogstraße 18

historisches Schwarzweißfoto: viele Menschen stehen vor einem Salamander-Schuhgeschäft, vor dem Eingang erkennt man eine Blaskapelle Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 18: Salamander, Neueröffnung am 31. Oktober 1969
historisches Schwarzweißfoto: viele Menschen stehen vor einem Salamander-Schuhgeschäft. Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 18: Salamander, Räumungsverkauf vor Umbau (2. Juni 1969)

Bereits 1912 kaufte Max Wagner die Liegenschaft in der Langen Herzogstraße 18. Hier gründete er 1913 ein Fachgeschäft mit Werkstatt für maßgeschneiderte Schuhe.

Im Jahre 1969 entstand durch einen Umbau des Gebäudes das moderne Schuhgeschäft Salamander mit einer Passage und einer Schaufensterfläche von rund 20 laufenden Metern.

Das Foto zeigt die Eröffnung des Schuhgeschäftes durch Gerhard Wagner am 31. Oktober 1969.



Lange Herzogstraße 20

historisches Schwarzweißfoto einer Straßenkreuzung, auf einer Ecke ist die Löwen-Apotheke. An der Straßenseite gegenüber stehen Autos, Menschen gehen auf den Bürgersteigen Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 20: Löwen-Apotheke (1959)

Vor der Eröffnung der Löwen-Apotheke am 3. August 1959 befand sich in diesem Gebäude seit 1835 der Kolonialladen Kniestedt.



Lange Herzogstraße 21

historisches Schwarzweißfoto: vor einer Häuserzeile mit Ladenschäften stehne auf einer Straßenseite Autos, daneben gehen Menschen Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 21: Schrader (1968)
Das Nachbarhaus Lange Herzogstraße 19: Kiosk von Frau Christiansen (1940er Jahre) Sammlung Adalbert Kursatzky
Das Nachbarhaus Lange Herzogstraße 19: Kiosk von Frau Christiansen (1940er Jahre)

1953 wechselte Willi Schrader mit seinem Elektro-Geschäft aus der Langen Herzogstraße 37 in die Geschäftsräume Lange Herzogstraße 21. Das Foto von 1968 zeigt das hier eröffnete Geschäft Lampen Schrader.

In der 3. Generation wechselte Otto Schrader dann in die Lindener Straße.



Lange Herzogstraße 26

historisches Schwarzweißfoto:Männer stehen vor einem Hauseingang mit der Aufschrift Gewerbebank Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 26, 1909: Gewerbebank eGmbH (bis 1911)

Das Foto zeigt, wie 1909 die Gewerbebank einen großen Tresor geliefert bekommt. Ende 1911 zieht die Bank in die Immobilie Am Herzogtor 12 um. Dort befindet sich heute die Volksbank Wolfenbüttel.



Lange Herzogstraße 33

historisches Schwarzweißfoto: viele Menschen stehen am Straßenrand vor Häusern und winken, auf der Straße fährt eine blumengeschmückte Straßenbah, Ein Schutzmann und ein Radfahrer daneben Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 33: Abschied von Linie A (1954)

Auf dem Foto ist der Abschied der Straßenbahn Linie A zu sehen. Die Wolfenbütteler Bevölkerung begleitet und verabschiedet die geschmückte Bahn auf ihrer letzten Fahrt am 1. Juli 1954.

historisches Schwarzweißfoto: Blick in die Fußgängerzone mit Ladenlokalen und flanierenden Menschen. In der FuZo sieht man zwei Lieferfahrzeuge und einn Radfahrer Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 32: Eiscafe Roma (1974)

Auf dem Foto ist das Eiscafe Roma neben dem Eckgeschäft Zigarren-Stein aus dem Jahr 1974 zu sehen.



Lange Herzogstraße 38

historisches Schwarzweißfoto:Fußgängerzone mit Geschäften, die Markisen ausgeklappt haben Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 38, (1906)
Schwarzweißfoto eines Eckhauses mit drei Stockwerken, im Erdgeschoss sind Ladenlokale Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 34: Modehaus Bähr (1980er Jahre)

Das Foto zeigt das Geschäft von Uhrmacher Ludwig Glander im Jahr 1906. Im Nachbarhaus Lange Herzogstraße 39 war zu dieser Zeit das Warenhaus von Louis Lermer ansässig.

Ende des Jahres 1935 kaufte der Wolfenbütteler Fotograf Bornemann diese Liegenschaft, und richtete hier sein Fotogeschäft ein.

Farbfoto von Menschen auf einer Treppe, die Zwei Stockwerke miteinander verbindet. Das obere Stockwerk ist eine Galerie. Man erkennt in den Stockwerken Ständer mit Kleidung. Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 36: Modehaus Bähr bei der Neueröffnung (1990)

Vom Modehaus Bähr (Lange Herzogstraße 34 und 36) wurde Anfang der 1990er Jahre bei einem Umbau eine Verbindung zur Immobilie Lange Herzogstraße 38 geschaffen.




Lange Herzogstraße 44

historisches Schwarzweißfoto: vor einem Café stehen Tische und Stühle, teilweise besetzt, eine Frau mit Kind geht in den Eingang des Cafés Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 44: Café Rupprecht (1990)
historisches Schwarzweißfoto von der Inneneinrichtung eines Cafés, mit eingedeckten Tischen. Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 44: Café Rupprecht (1956)

Die Bäckerei Rupprecht wurde im Jahre 1919 durch Max I. Rupprecht vom Bäckermeister Christian Behrens übernommen und bis 1937 als Bäckerei weitergeführt.

1952 vergrößerte der Sohn Max II. die bereits vorhandene Kaffeestube durch einen großen Umbau. Die Backstube wurde dabei in die erste Etage verlegt. Das Eckgebäude Lange Herzogstraße 45, das ebenfalls zum Kaffee Rupprecht gehörte, wurde 1957 abgerissen und durch einen massiven Steinbau ersetzt.

1977 übernahm Max III. die Bäckerei, die auf dem Foto von 1990 mit Außenbestuhlung des Kaffees zu sehen ist.



Lange Herzogstraße 46

historisches Schwarzweißfoto: eine Aral-Tankstelle vor einem Fachwerkhaus Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 46: Aral-Tankstelle Mangelsdorff (1960er)

Das Foto zeigt die innerstädtische Aral Tankstelle Mangelsdorff in der Okerstraße in den 1960er Jahren.

Die Nutzung des Gebäudes Lange Herzogstraße 46 war sehr vielseitig: 1727 war hier der Gasthof Goldener Engel zu finden, zu dem eine Dependance in der Okerstraße mit Theater- und Ballsaal gehörte.

Schwarzweißfoto eines kleinen Platzes vor einem Ladenlokal. Neben einer Litfaßsäule sitzen Junge Männer auf einer Stange und unterhalten sich Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 46: Die "Stange" (1975)

1892 übernahm Abraham Esberg den Goldenen Engel und siedelte mit seiner Pferdehandlung aus der Auguststadt in den hinteren Bereich dieser Liegenschaft um. Der zur Langen Herzogstraße liegende Bereich blieb als Wohn- und Geschäftshaus erhalten.

Nach dem Tod von Abraham 1917 übernahmen seine Söhne Ivan und Ernst die Pferdehandlung, mussten aber als Juden das Land verlassen.

Nach weiteren Besitzerwechseln übernahm in den 1950er Jahren die Spedition Mangelsdorff die ehemaligen Räume im Bereich zur Neuen Straße. Neben der Aral-Tankstelle wurde an dieser Stelle auch die erste BMW-Vertretung mit Kfz-Reparaturwerkstatt eingerichtet.

Für die Wolfenbütteler Jugend war die Tankstelle in dieser Zeit ein beliebter Treffpunkt; es wurde sich „an der Stange" - einer Metallstange zur Abgrenzung des Bereiches um die Tankstelle - getroffen.



Lange Herzogstraße 47

historisches Farbfoto bei Nacht von der Fußgängerzone mit Weihnachtsbeleuchtung und beleuchteten Ladengeschäften. For einem Schaufenster steht ein VW-Käfer, daneben schaut eine Person in ein Schaufenster Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 47: Weihnachtsbeleuchtung (1970er)

Das Foto von 1978 zeigt das Damen und Herrenbekleidungsgeschäft Gerdei in der Langen Herzogstraße 47 zur Weihnachtszeit mit der damaligen Weihnachtsbeleuchtung. Das Geschäft eröffnete 1960 in der Wolfenbütteler Fußgängerzone.

Im Nebengeschäft Lange Herzogstraße 48 war die Etage der kleinen Geschenke im Haus Seifen-Schütz zu finden.



Lange Herzogstraße 51

historisches Farbfoto von Menschen, die in der Fußgängerzone  vor einem Eiscafé unter Sonnenschirmen an Tischen sitzen. Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 51: Eiscafe Toscani (1980er)

Auf dem Foto aus den 1980er Jahren sitzt Giacomo Toskani vor seinem gleichnamigen Eiscafé. Bevor das Eiscafé Toskani 1971 eröffnete befand sich das beliebte Affencafé in diesem Gebäude, das sich über zwei Etagen verteilte und sogar eine kleine Tanzfläche hatte.



Lange Herzogstraße 52

historisches Schwarzweißfoto: viele Menschen gehen durch eine Fußgängerzone, an derem Ende eine Dorogerie zu sehen ist. Drei Autos fahren auf der Straße, die am Ende der Fußgängerzone vor der Drogerie beginnt Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 52: Bären-Drogerie (1970er)

Auf dem Foto ist gut zu sehen, dass der mittlere Teil der Langen Herzogstraße als Fußgängerzone für den Autoverkehr gesperrt war. Aber über die Neue Straße und Am Alten Tore war der obere Teil der Langen Herzogstraße bis in die Krambuden für Autos weiterhin noch befahrbar.



Lange Herzogstraße 55

Auf dem Foto aus den 1980er Jahren ist das beliebte Haushaltswarengeschäft Hermann Seip in der Langen Herzogstraße 55 zu sehen, das am 31. Januar 2008 aufgegeben und geschlossen wurde.



Lange Herzogstraße 59

historisches Farbfoto des Café Lamprecht, das Haus ist mit Blumenkästen vor den Fenstern und zwei Fahnen geschmückt, im Erdgeschoss ist ein Ladenlokal Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 59: Cafe Lambrecht (1912)

Das Foto von 1912 zeigt das Café Lambrecht in der Langen Herzogstraße 59, das im Hof einen beliebten Kaffeegarten hatte. In dem Gebäude befand sich bereits seit dem 8. Mai 1788 ein Café, das 1901 vom Hermann Lambrecht übernommen wurde. Am 3. April 1967 wurde das Café Lambrecht leider geschlossen.

historisches Farbfoto einer Häuserzeile in der Langen Herzogstraße. In der heutigen Fußgängerzone fahren Autos und stehen Autos vor den Häusern am Straßenrand, man sieht Fußgänger Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 59 in den 1960er Jahren

Das Foto zeigt die Lange Herzogstraße in den 60er Jahren als dieser Teil für das Befahren mit Autos freigegeben war. Vor den Schaufenstern der beliebten Innenstadtgeschäfte, wie beispielsweise dem Ledergeschäft Kleber, konnten die Kunden direkt mit ihren Autos parken.



Lange Herzogstraße 63

historisches Foto mit Blick auf das Bankhaus Seeliger und den Nachbarhäusern, am linken Bildrand noch eine Ecke des Ratskellers mit Ausleger Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 63: Bankhaus Seeliger (1920er Jahre)

Das historische Foto zeigt den Stadtmarkt im Jahr 1880 mit dem Bankhaus von Leopold Seeliger im Hintergrund. Der heute auf dem Platz stehende Brunnen mit dem bekannten Herzog August Denkmal wurde erst 1904 auf dem Stadtmarkt platziert.

historisches Farbfoto: ein Teil der heutigen Fußgängerzone war damals Straße, man sieht Autos und Zebrastreifen vor dem Bankhaus Seeliger und den Nachbarhäusern Sammlung Adalbert Kursatzky
Lange Herzogstraße 63: Bankhaus Seeliger (1969)

Auf dem Foto ist das Bankhaus Seeliger in den 1970er Jahren zu sehen. Heute hat das Gebäude einen weißen Fassadenanstrich und auf dem Platz davor ist das Parken mit Autos nicht mehr erlaubt.



Großer Zimmerhof 27-30

historisches Schwarzweißfoto: eine Straßenbahn fährt durch eine Straße, an der rechts und links Häuser stehen, teilweise auch Fachwerkhäuser. Personen gehen auf den Bürgersteigen und Autos fahren auf der Gegenfahrbahn Sammlung Adalbert Kursatzky
Großer Zimmerhof 27-30 (1950)

Das Foto zeigt, dass Anfang der 1950er Jahre die Straßenbahn noch durch den Großen Zimmerhof gefahren ist. Die Gleise liefen an dem damals beliebten Kino Deuli (Abkürzung für Deutsche-Lichtspiel-Theater) vorbei und führte am Zimmerhof 13 über eine kleine Okerbrücke direkt bis zum Bahnhof.



Krambuden 5-6

historisches Schwarzweißfoto: viele Menschen stehen am Straßenrand, in den Häusern im Hintergrund sieht man Menschen an geöffneten Fenstern. auf der Straße zieht ein Auto einen Blumengeschmückten Anhänger in Form eines Bootes, in dem Menschen sitzen. Sammlung Adalbert Kursatzky
Krambuden 5-6, Blumenkorso (1951)

Das Foto zeigt einen mit Blumen geschmückter Wagen in den Krambuden im September 1951, als einmalig ein Blumenkorso durch die Innenstadt gefahren ist. Insgesamt haben 87 Gärtner verschiedene Wagen mit Blumen geschmückt. Rund 50.000 Zuschauer haben sich den Blumenkorso angesehen.

Entwurfsplanung - 4. Bauabschnitt der Fußgängerzone - Am Alten Tore

Die Stadt Wolfenbüttel prüft, auch den Bereich der Fußgängerzone „Am Alten Tore“ mit auszubauen. Der Entwurf kann hier im Internet und im Rathaus, Stadtmarkt 3 - 6 im Vorbereich zu Raum S1-109 während der allgemeinen Öffnungszeiten bis zum 3. Mai 2024 eingesehen werden.

Darüber hinaus lädt Sie Stadtbaurat Klaus Benscheidt, zu einem gemeinsamen Informationsaustausch über diese Planung am 22. April 2024 um 19 Uhr im Ratssaal ein.

Lageplan 4. Bauabschnitt, Neugestaltung der Fußgängerzone © Stadt Wolfenbüttel
Lageplan 4. Bauabschnitt

Entwurfskonzept

Der Entwurf zur Neugestaltung der Fußgängerzone für den Bereich „Am Alten Tore“ übernimmt die Gestaltungsmerkmale aus den vorherigen Bauabschnitten Großer Zimmerhof, Löwenstraße, Krambuden und der Langen Herzogstraße. Auch hier wird eine dunklere Mittelgosse als taktiles Leitsystem von großformatigen hellen Platten flankiert. Die Randbereiche werden ebenfalls mit einem dunkleren Kleinpflaster abgesetzt und die Eingangsbereiche mit einem „Platten-Teppich“ versehen.

Die Möblierung (Pflanzkübel, Abfallbehälter, Fahrradbügel, Schilderbaum, Blindenleitsystem et cetera) soll - wie bereits auch in den vorherigen Bauabschnitten - in einer Flucht nacheinander angeordnet werden. Aufgrund der geringeren Anzahl von Hauseingängen sowie einer notwendigen Freihaltung von Fahrbeziehungen für Lieferfahrzeuge, Feuerwehr und Anlieger wird der Bereich der Möblierung, wie auch schon zuvor, im östlichen Bereich des Abschnitts der Fußgängerzone „Am Alten Tore“ angeordnet. Bei der Anordnung der Möblierungselemente wurden die Bereiche zu den Geschäfts-/Hauseingängen sowie eine mindestens zwei Meter breite Wegefläche vor den Schaufenstern freigehalten.

Den Eingangsbereich von der Langen Herzogstraße aus kommend, bildet neben dem Blindenleitmodell und dem Schilderbaum der touristischen Wegweisung, ein zwei mal zwei Meter großer Baum-Pflanzkübel mit Sitzmöglichkeit. Da die Fahrradabstellanlagen vorrangig in den Nebenstraßen zur Hauptfußgängerzone angeordnet werden sollen, sind im Entwurf elf Anlehnbügel für insgesamt 22 Fahrräder vorgesehen. Alle Möblierungselemente (bis auf das Blindenmodell) werden mobil beziehungsweise demontierbar ausgeführt.

Mit Fragen und Anregungen können Sie sich gerne unter der E-Mailadresse stadtplanung@wolfenbuettel.de an die Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung wenden.


Entwurfsbeschreibung

Die Formensprache der Sitzmöblierung soll im 2. und 3. Bauabschnitt der Formensprache des 1. Bauabschnitts entsprechen. Die Sitzauflagen sollen daher ebenfalls aus 7 mal 7 Zentimeter FSC® geprüften Hartholz aus Accoya® (Kiefernholz aus nachhaltiger Herkunft) mit einem Abstand von 8 Millimeter bestehen. Jedoch soll, aufgrund der unansehnlichen Ränder des Corten Stahls auf dem hellen Pflaster, die Materialität der Sitzmöbel und Pflanzkübel von Corten Stahl zu pulverbeschichtet DB 703 (Anthrazit) geändert werden. Dies entspricht der Farbgebung in den bereits umgestalteten Bereichen der Altstadt (Reichsstraße, Kornmarkt, Schlossplatz, 1. Bauabschnitt Fußgängerzone). Dieser Materialwechsel wurde auch vom Gestaltungsbeirat befürwortet.

Der überarbeitete Entwurf sieht vor dem Bankhaus Seeliger zwei Baumstandorte mit l-förmiger Sitzgelegenheit in Verlängerung der schon vier vorhandenen Bäume zum Stadtmarkt vor. Da die Bänke vor Bankhaus Seeliger bereits heute schon stark frequentiert sind, sollen weitere locker verteilte Sitzhocker zum Verweilen einladen und ein kommunikatives Miteinander fördern.

Ein weiterer Kommunikationsbereich soll etwas weiter östlich entstehen. Neben der Sitzmöglichkeit zwischen Pflanzkübeln sollen auch zwei Tische vorgesehen werden. Dieser Bereich soll aber auch für Eltern mit Kindern zum Verweilen einladen. Hier sollen, mit einem notwendigen Fallschutz versehen, neue Wippe-Tiere aufgestellt werden sowie ein „Vier-Gewinnt-Spiel“ für die etwas älteren Kinder. Unterteilt wird der Bereich mit weiteren Pflanzkübeln, die neben saisonaler Bepflanzung im inneren Bereich auch Platz für zwei „Kleinbäume" in etwas größeren Pflanzkübeln an den beiden Rändern bieten. Bei der Wahl der Baumarten ist es den Workshop Teilnehmern wichtig, dass die „Bäume“ möglichst lange ihr Laub tragen und sich auch zum Herbst hin schön verfärben.

Weiter Richtung Bärengasse soll ein weiterer Pflanzkübel mit „Kleinbaum“ aufgestellt werden. Hier soll für die Kinder das Fernrohr wieder eingebaut werden.

Im sehr schmalen Bereich zwischen der Bärengasse und der Okerstraße und in Hinblick auf die dort vorhandenen gastronomischen Nutzungen, sollen in diesem Abschnitt drei Pflanzkübel mit saisonaler Bepflanzung aufgestellt werden. Sitzmöglichkeiten sollen an den beiden äußeren Pflanzkübeln jeweils in Richtung der Fußgängerzone guckend integriert werden. Auch in diesem Bereich soll für die Kinder ein „Memory Spiel“ aufgestellt werden.

Im Abschnitt zwischen Okerstraße und Breiter Herzogstraße, der ebenfalls sehr eng ist, sollen in regelmäßigen Abständen Pflanzkübel mit integrierter Sitzmöglichkeit aufgestellt werden, sowie zwei weitere Spielgräte. Das von den Workshop Teilnehmern ausgesuchte Spielgerät zum Drehen in diesem Abschnitt der Fußgängerzone soll nicht umgesetzt werden, da der hierfür notwendige Fallschutz die Hälfte des Straßenraums einnehmen würde, hier wurde ein Spielgerät zum Balancieren ohne notwendigen Fallschutz gewählt.

Den Eingang zur Fußgängerzone aus Richtung Osten kommend, haben sich die Workshop Teilnehmer mit drei hintereinander folgenden Bäumen vorgestellt. Die Prüfung hat jedoch ergeben, dass aufgrund der Lage der Leitungen im Boden dies nicht umgesetzt werden kann. Da es sich hier um große Hauptkanäle handelt, wäre eine Verlegung dieser unwirtschaftlich. Um das Motiv dennoch aufzugreifen und umzusetzen, sind in der ausgearbeiteten Planung die drei Bäume in großen Pflanzkübeln vorgesehen.

Da es sich hier um den Eingang zur Fußgängerzone aus Richtung Osten handelt, wurden in diesem Bereich mehrere Fahrradbügel vorgesehen. Ansonsten haben sich die Workshop Teilnehmer dafür ausgesprochen, dass die Fahrradabstellanlagen in den Nebenstraßen, die direkt an die Fußgängerzone angrenzen, weiter aufgestockt werden sollten und in der Fußgängerzone selbst, da hier auch nicht gefahren werden darf, keine weiteren Abstellmöglichkeiten anzubieten. Hier wird vor allem die Gefahr des Abstellens von sogenannten „Schrottfahrrädern“ gesehen, die die optische Erscheinung der Fußgängerzone massiv beeinträchtigen würden.

Zur Information der Wolfenbüttel Bürgerinnen und Bürger sowie Besuchern und Touristen soll eine digitale Infostele aufgestellt werden. Diese ist im Übergang zwischen Bankhaus Seeliger und dem Stadtmarkt vorgesehen. Da dieser Standort außerhalb der Sanierung der Fußgängerzone liegt und über das Förderprogramm „Perspektive Innenstadt“ im Teilprojekt zur Neuaufstellung des Fußgängerleitsystems umgesetzt werden soll, erfolgen dort weitere Informationen.

Da das Sanierungsgebiet beziehungsweise das Fördergebiet lediglich die Lange Herzogstraße beinhaltet, wird der Platzbereich an der Okerstraße derzeit nicht umgestaltet und ein optischer Flickenteppich wird entstehen. Daher wäre es angeraten diesen Bereich zeitnah ebenfalls neu zu gestalten.

Bekanntmachung

Der Rat der Stadt Wolfenbüttel hat in seiner Sitzung am 6. Juli 2022 die grundsätzliche Umsetzung der Umgestaltung der Fußgängerzone (FGZ) 2. und 3. Bauabschnitt (BA) – Lange Herzogstraße (Bereich zwischen Krambuden und Breite Herzogstraße) sowie den überarbeiteten Entwurf zur Umsetzung beschlossen.

Der Bereich der Umgestaltung umfasst die Lange Herzogstraße von den Krambuden bis zur Breiten Herzogstraße sowie die Bärengasse; dieser ist im nachfolgenden Lageplan durch eine gestrichelte Linie gekennzeichnet.

Mit der Umgestaltung der Fußgängerzone im 2. und 3. Bauabschnitt soll die Gestaltung des 1. Bauabschnitts fortgeführt werden und langfristig die Aufenthaltsqualität in der gesamten Fußgängerzone steigern. Die Umgestaltung der Fußgängerzone im 2. und 3. Bauabschnitt sind Maßnahmen des Sanierungsgebietes „Dammfeste und Freiheit“, die über Städtebaufördermittel von Bund und Land finanziert werden. Die Planunterlagen zum Entwurf „Umgestaltung der Fußgängerzone 2. und 3. Bauabschnitt – Lange Herzogstraße“ sind in der Zeit vom 19. August 2022 bis 8. September 2022 auf der Homepage der Stadt Wolfenbüttel einsehbar. Zusätzlich liegen die Planunterlagen Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr im Vorbereich zu Raum S1-109 im Rathaus, Stadtmarkt 3-6 öffentlich aus. Während des Auslegungszeitraumes können Sie sich nach vorheriger Terminabsprache per Telefon (05331 86-248) oder E-Mail (stadtplanung@wolfenbuettel.de) über die Planinhalte informieren.

Bisheriges Verfahren

Von Mai 2016 bis Mai 2017 sowie in der 2. Jahreshälfte 2019 wurde der erste Bauabschnitt zur Umgestaltung der Fußgängerzone im Bereich um das Löwentor inklusive Großer Zimmerhof und Krambuden fertiggestellt. Die Sanierung der Fußgängerzone in diesem Abschnitt, die Neugestaltung des Schlossplatzes und der Umbau der ehemaligen Militärreithalle/Schulsporthalle zum Bürger Museum sind Maßnahmen des Sanierungsgebietes „Dammfeste und Freiheit“, die über Städtebaufördermittel zu zweidrittel von Bund und Land finanziert wurden. Mit der Zusage des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz im März 2019 wurde auch der mittlere und östliche Teil der Langen Herzogstraße – von Bankhaus Seeliger bis zur Breiten Herzogstraße – in das Förderprogramm aufgenommen (siehe Beschlussvorlage 0117/2019).

Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich die Verwaltung dazu entschlossen, nicht gleich im Anschluss des 1. Bauabschnittes die weiteren Bereiche der Fußgängerzone - Lange Herzogstraße - weiter zu planen und auszubauen, sondern den Einzelhändlern eine kleine Verschnaufpause einzuräumen. Aufgrund des Mittelabrufs bis spätestens 2024 ist es aber nun geboten die Umgestaltung der Fußgängerzone in den Jahren 2023 und 2024 umzusetzen, um nicht Gefahr zu laufen die Fördermittel zu verlieren.

Im Rahmen des „TeamDialog Fußgängerzone“ wurde eine Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung der Fußgängerzone durchgeführt. Hierzu fand - zeitlich verzögert aufgrund der Corona-Pandemie - am 22. Februar 2022 die hybride Auftaktveranstaltung in der Lindenhalle statt (vor Ort und online). Die Bürgerinnen und Bürger wurden hier über den Beteiligungsprozess informiert, sie konnten Fragen stellen und erste Ideen und Anregungen zur Umgestaltung einbringen. Im Anschluss konnten sich die Bürgerinnen und Bürger für die Workshop-Reihe anmelden.

Am 8. März 2022 fand der erste Workshop in der Lindenhalle statt. Dieser setzte sich aus Besuchern und Einzelhändlern der Fußgängerzone sowie Verwaltungsmitarbeitern zusammen. Neben der Vorstellung der Rahmenbedingungen durch die Verwaltung wurden in Gruppenarbeit weitere Ideen zur Umgestaltung der Fußgängerzone erarbeitet und diese nach „Umsetzbarkeit“ und „Beliebtheit“ priorisiert. Im zweiten Workshop am 15. März 2022 wurden dann in vier Gruppen anhand von Schrift und Bild die beiden Bauabschnitte kreativ mit Leben gefüllt, wie und wo man künftig sitzen möchte, welche Art von Spielgeräten aufgestellt werden sollen und wo und welche Art von Bepflanzung in der Fußgängerzone entstehen soll. Im Anschluss fand auf Grundlage des erarbeiteten Entwurfs eine Umfrage der Öffentlichkeit vom 18. bis 25. März 2022 statt. An dieser Umfrage, die analog im Rathaus wie auch online angeboten wurde, nahmen insgesamt rund 400 Bürgerinnen und Bürger teil. Parallel zur Umfrage fand am 19. März 2022 ein DialogSpaziergang durch die Fußgängerzone statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Workshop Teilnehmer und Verwaltungsmitarbeiter diskutierten dabei lebendig über die Umgestaltung der Fußgängerzone. Im dritten Workshop am 29. März 2022 wurde dann den Workshop Teilnehmern das Ergebnis der Onlineumfrage vorgestellt. Im Anschluss wurde von den Teilnehmern nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Ergebnis der Umfrage der Entwurf entsprechend angepasst.

Politische Beratung

Die Politik hat in der Sitzung des Ausschusses für Bau, Stadtentwicklung und Umwelt am 21. Juni 2022 den von den Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen des TeamDialogs entwickelte Entwurf zur Neugestaltung der Fußgängerzone vertagt, da fraktionsübergreifend noch Beratungsbedarf hinsichtlich der Umgestaltung (Möblierung) bestand.

Am 22. Juni 2022 wurde dieser Entwurf im Gestaltungsbeirat in seiner 8. Sitzung vorgestellt und beraten. Der Gestaltungsbeirat hat nach intensiver Diskussion folgende Empfehlung ausgesprochen:

Empfehlung des Gestaltungsbeirates

"Der Gestaltungsbeirat begrüßt die Weiterführung des Bodenbelags und des Beleuchtungskonzepts. Diese Konzeptweiterführung sollte auch im Rahmen des Mobiliars und der Pflanzkübel wieder zu finden sein. Der Gestaltungsbeirat empfiehlt, sich hier für eine einheitliche Linie (Produkt-Familie) zu entscheiden.

Darüber hinaus empfiehlt der Gestaltungsbeirat, dass die Anzahl an Mobiliar und Pflanzkübeln reduziert wird, um mehr Ruhe in den öffentlichen Raum zu bringen.

Der Gestaltungsbeirat weist auf das große Potenzial des Raumes zwischen Stadtmarkt und Lange Herzogstraße hin. Die Gestaltung des Platzes vor dem Bankhaus Seeliger sollte unbedingt im Einklang mit der Neugestaltung des Stadtmarktes gebracht werden und sich auf einander beziehen."


Aufgrund der Empfehlung des Gestaltungsbeirats hat die Verwaltung das Entwurfskonzept zum 2. und 3. Bauabschnitt der Fußgängerzone in der Langen Herzogstraße entsprechend angepasst und versucht, dabei weiterhin die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger aus dem Beteiligungsverfahren weitgehend zu entsprechen. Dabei wurde sich, in Anlehnung an den ersten Bauabschnitt, auf eine Produktfamilie durchgängig in rechteckiger Formensprache entschieden.

Die Mitglieder des Ausschusses für Bau, Stadtentwicklung und Umwelt haben in ihrer Sitzung am 5. Juli 2022 ohne Enthaltungen einstimmig dem überarbeiteten Entwurf zur Neugestaltung der Fußgängerzone zugestimmt. Es wurde angeregt, dass lediglich in zwei Bereichen geringfügige Änderungen an dem überarbeiteten Entwurf vorgenommen werden sollen. Die Änderungen betreffen zum einen die Sitzmöblierung rechts und links der Wippetiere im Bereich vor NKD. Hier sollen zwei verschiedene Kommunikationsräume geschaffen werden. Einer soll sich zu den Spielgeräten hin orientieren und der anderen davon weg orientieren. Zum anderen sollen im Bereich zwischen Bärengasse und Okerstraße die Sitzbänke mit den Pflanzkübeln kombiniert werden, um die Möblierungselemente in diesem engen Straßenraum zu reduzieren. Hierdurch werden jedoch die Pflanz- oder Sitzflächen in diesem Bereich nicht verringert. Zudem ist zu ergänzen, dass auch im 3. Bauabschnitt in entsprechend regelmäßigen Abständen Senkelektranten mit Frisch- und Abwasseranschlüssen vorgesehen werden sollen.

Der Rat der Stadt Wolfenbüttel hat in seiner Sitzung am 6. Juli 2022 den Entwurf zur Umgestaltung der Fußgängerzone 2. und 3. Bauabschnitt – Lange Herzogstraße (Bereich zwischen Krambuden und Breite Herzogstraße) beschlossen.

Ansprechpartner für die Citybaustelle

Baufirma

STRATIE Bau GmbH, Neue Halberstädter Straße 58, 38889 Blankenburg

Bauleitung

damer + partner Ingenieurgesellschaft mbh & Co. KG, Kaiserstraße 2, 38603 Goslar

Stadt Wolfenbüttel

Herr Simons, Bauablauf und Bauausführung, Telefon 05331 86-352

citybaustelle@wolfenbuettel.de

Abwasserbeseitigungsbetrieb Stadt Wolfenbüttel

Herr Ahrens, Projektleiter, Telefon 05331 408-345

Herr Kasischke, Grundstücksentwässerung, Telefon 05331 408-342

Stadtwerke Wolfenbüttel

Herr Steinke, Gas- Wasser Telefon 05331 408-142

Herr Westermann, Strom Telefon 05331 408-223

Herr Schuberth, Beleuchtung Telefon 05331 408-241

Das Fotoalbum zur Citybaustelle

Flickr-Album: Citybaustelle (wird regelmäßig aktualisiert)


Weitere Informationen

  1. Flyer: Informationen zur Neugestaltung der Fußgängerzone

    © Stadt Wolfenbüttel

  2. Anwohner- und Anliegerinformation der STRATIE Bau GmbH

    Anwohner- und Anliegerinformation der STRATIE Bau GmbH

    © STRATIE Bau GmbH

Pläne

Hier finden Sie den aktuellen Planstand zur Neugestaltung der Fußgängerzone:

Neugestaltung der Fußgängerzone: Lageplan 1. Bauabschnittzum Lageplan 1. Bauabschnitt (pdf, 5 MB, nicht barrierefrei)
Neugestaltung der Fußgängerzone: Lageplan 2. Bauabschnitt

zum Lageplan 2. Bauabschnitt (pdf, 1 MB, nicht barrierefrei)


Neugestaltung der Fußgängerzone: Lageplan 3.Bauabschnittzum Lageplan 3. Bauabschnitt (pdf, 621 KB, nicht barreriefrei)


Neugestaltung der Fußgängerzone: Lageplan 3.Bauabschnitt
© Stadt Wolfenbüttel 
zum Lageplan 4. Bauabschnitt (pdf, 3,5 MB, nicht barreriefrei)