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Neugestaltung der Fußgängerzone

Die Umgestaltung der Fußgängerzone geht 2023 weiter. Dabei sollen einige Punkte zur „Art der Möblierung“ gemeinsam festgelegt werden: Wo werden Spielgeräte aufgestellt? Wie sind die Sitzbänke ausgestattet? Wie soll die Fußgängerzone begrünt werden? Diese und viele weitere Fragen sollen gemeinsam besprochen und entschieden werden.

Blick in die Fußgängerzone Lange Herzogstraße. Christian Bierwagen © Stadt Wolfenbüttel
Fußgängerzone Lange Herzogstraße

Erste Arbeitsgruppe erarbeitete einen ersten Entwurf

An zwei Terminen in den vergangenen Wochen erarbeitete eine Gruppe aus Einzelhändlern und Bürgerinnen und Bürgern in Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden des Dezernats Stadtentwicklung und Bauen einen Konzeptentwurf für die Gestaltung der Fußgängerzone, konkret dem Bauabschnitt zwischen Krambuden und Breite Herzogstraße.

Damit am Ende die gesamte Fußgängerzone wie aus einem Guss aussieht/wirkt, wird das Pflaster sowie die Beleuchtung wie im ersten Abschnitt der Fußgängerzone fortgeführt. Im Fokus standen daher die Auswahl der Art von Sitzmöbeln, Spielgeräten und der Bepflanzung. Einig waren sich alle Akteure darin, dass die Fußgängerzone grüner werden soll.

Dass der Gestaltungsspielraum durch diverse Rahmenbedingungen nicht besonders groß ist, war eine frühe Erkenntnis im ersten Workshop am 8. März 2022. Zu den Rahmenbedingungen zählen unter anderem das Freihalten einer Rettungsgasse, das dichte Netz der Ver- und Entsorgungsleitungen im Untergrund, genügend Freiraum für Warenauslagen und Gastronomie. Dennoch haben alle Beteiligten gemeinsam ein Konzeptentwurf entwickelt, welcher möglichst viele Bedürfnisse unter Einhaltung der gegebenen Rahmenbedingungen erfüllt. Dieser Entwurf soll nun im nächsten Schritt von möglichst vielen Akteuren beurteilt werden.

Mittels einer Online-Umfrage werden Interessierte gebeten, ihr Feedback zum Konzeptentwurf abzugeben. Es soll so herausgefunden werden, ob die getroffenen Entscheidungen mehrheitlich geteilt werden oder welche im nächsten Workshop noch überdacht werden sollten. Melden Sie sich daher zahlreich zu Wort und teilen Sie uns Ihre Bedürfnisse an die Art der Sitzmöbel, der Spielgeräte und der Bepflanzung mit.

Auch analog gibt es die Möglichkeit, die Konzepte zu beurteilen. Im Rathaus, Vorbereich zu Raum S1-109, wird das Konzept zusammen mit der Umfrage bis zum 25. März 2022 ausgestellt.

Am 29. März 2022 trifft sich die Arbeitsgruppe zum dritten Mal, um das Feedback zu bewerten und den Konzeptentwurf anzupassen. Das dann durch eine breite Beteiligung erarbeitete Konzept wird schließlich im Dezernat Stadtentwicklung und Bauen detailliert als Gestaltungsplan ausgearbeitet und der Politik zur Entscheidung vorgelegt.

Im Anschluss erhält die Öffentlichkeit, die Möglichkeit den finalen Gestaltungsplan einzusehen. Weitere Informationen zum Baubeginn sowie zum Baustellenablauf folgen für die Anlieger Ende des Jahres.

Vorentwürfe der Neugestaltung der Fußgängerzone

Worum geht es?

Gemeinschaftliche Festlegung auf die „Art der Möblierung" (Sitzmöbel/ Spielgeräte und Bepflanzung) für die Neugestaltung der Fußgängerzone, um die Aufenthaltsqualität nachhaltig zu steigern.

Rahmenbedingungen und Bedürfnisse aller Akteure sowie äußere und rechtliche Zwänge erkennen und die bestmögliche Wahl der „Art der Möblierung“ für aller Nutzer treffen, damit sich künftig „Jeder“ im neuen Wohnzimmer der Region wohl fühlt und sich gerne hier aufhält.

Der TeamDialog möchte wissen, welche Art von Bänken, Spielgeräte und Bepflanzung möglichst viele Menschen gerne haben möchten und wie sie angeordnet werden sollen. Beispiel: Wie will ich sitzen und wohin will ich gucken? Bänke mit oder ohne Lehne, mit Tisch oder zusammen mit Bepflanzung? Sollen Spielgeräte zusammenstehen oder lieber einzeln verteilt werden.

Wer macht mit?

Wünschenswert ist es, sich in einem gemischten Team aus 20 Mitdenkern auszutauschen: Anwohner, Besuch der Dienstleister, Eigentümer, Einzelhändler und Gastronomen. Alle können sich beteiligen.