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Förderprojekte der Stadt Wolfenbüttel

Im Rahmen der verschiedenen Förderprogramme von Europäischer Union, Bund und Land, Stiftungen und dem Landkreis Wolfenbüttel werden viele Projekte in der Stadt Wolfenbüttel realisiert und gefördert. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über aktuelle Förderprojekte des Baudezernates. Dazu gehören eine Kurzbeschreibung, die Nennung der Fördermittelgeber und der Umfang der Fördermaßnahme.

Einige Baumaßnahmen im Stadtgebiet Wolfenbüttel werden duch Förderprogramme gefördert. © Stadt Wolfenbüttel
Einige Baumaßnahmen im Stadtgebiet Wolfenbüttel werden duch Förderprogramme gefördert.


Sanierung der Doppelsporthalle Am Landeshuter Platz

Bürgermeister Thomas Pink und Dunja Kreiser stehen mit Corona-Abstand vor der Sporthalle Landeshuter Platz und schauen in die Kamera. © Stadt Wolfenbüttel
Landtagsabgeordnete Dunja Kreiser überbrachte Wolfenbüttels Bürgermeister Thomas Pink persönlich die gute Nachricht von der Förderung der Sanierung der Sporthalle am Landeshuter Platz.
Die Anlage wurde in den 60er Jahren errichtet und macht insgesamt einen gebrauchten, aber noch gepflegten Eindruck. Dennoch besteht im Bereich des Lehrschwimmbeckens, der zugehörigen Umkleiden, dem Sanitätsraum sowie aus energetischen Erwägungen insbesondere bei der Fassade und der Anlagentechnik ein zwingender Modernisierungsbedarf. Die Wasseraufbereitungstechnik wurde zuletzt 2003 in Stand gesetzt. Insgesamt ist die Anlagentechnik in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. Eine grundlegende Sanierung einschließlich der Erneuerung der Lüftungsanlagen ist in jedem Fall notwendig, um einen reibungslosen Betrieb weiterhin gewährleisten zu können. Des Weiteren bedarf es der Überarbeitung des Hallendaches, da es bei Starkregen vermehrt zu Wassereintritt kommt. Die Sanierung der Sporthallen soll insbesondere in Bezug auf ihre Energieeffizienz verbessert werden. So soll die Doppelsporthalle durch eine umfassende Sanierung der Fassade und die Ausstattung mit einer Photovoltaik- und Solaranlage eine energetische Verbesserung erfahren.

  • Maßnahmenumsetzung: 7/2021 bis 12/2023
  • Investitionsvolumen: 1.720.000 Euro
  • Förderung Investitionspakt Sportstätten: 856.000 Euro
  • Stiftung Zukunftsfonds Asse: 25.000 Euro

Gefördert durch:


  1. Amt für Hochbau und Versorgungstechnik

    Stadtverwaltung Wolfenbüttel

    Stadtmarkt 3–6
    38300 Wolfenbüttel

Erneuerung Lüftungsanlage – Neue Sporthalle Große Schule

Bereits 2013 wurde vom Rat der Stadt Wolfenbüttel die bedarfsgerechte Sanierung der städtischen Sporthallen als ein Ziel des Sport­entwicklungs­konzeptes festgelegt. Die bestehende Be- und Entlüftungs­anlage (Baujahr 1984) in der sogenannten „Neue Sporthalle“ der Großen Schulhalle soll nun erneuert werden.

Eine Frau und ein Mann stehen vor einer Schulwand und halten einen großen Plan der Sporthalle zwischen sich hoch © Stadt Wolfenbüttel
Der Leiter des Amtes für Hochbau und Versorgungstechnik, Dr. Philipp Knöfler und Sonja Schulz vom Fördermittelmanagement der Stadt freuen sich über die Entscheidung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle die Sanierung der Sporthalle zu unterstützen.

Bei der Planung wurde insbesondere auf die aktuellen Anforderungen an die Energieeffizienz geachtet. Ziel ist eine Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Angesichts der aktuellen (welt-)politischen Lage und der Vorbildfunktion der Stadt Wolfenbüttel sollte auf den Einsatz zeitgemäßer Technologien nicht verzichtet werden.

„Der Einbau der neuen Technik ermöglicht es, den ersten Baustein für eine klimaneutral betriebene Sporthalle in Wolfenbüttel zu realisieren“, berichtet Dr. Philipp Knöfler, Leiter des Amtes für Hochbau und Versorgungstechnik. Die neue Lüftungsanlage wird den CO2-Wert in der Halle überwachen und somit bedarfsgerecht immer die notwendige Menge Frischluft liefern. Somit wird bei geringer Belegung nur minimal mechanisch belüftet und erst bei maximaler Belegung wird der Volllastbetrieb genutzt. Die Energieeffizienz wird somit bei gleichbleibendem Komfort enorm gesteigert. Die Sporthalle ist sowohl durch den Schulsport als auch durch den Vereinssport zu 100 Prozent ausgelastet.

Es soll ein neues Lüftungsgerät mit einem Volumenstrom von bis zu 9.000 Kubikmeter pro Stunde und einer hocheffiziente Wärmerückgewinnung ausgeführt werden. Mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von annähernd 80 Prozent wird die höchste verfügbare Wärmerückgewinnungsklasse (Energieeffizienzklasse A+) erreicht.

Zur Realisierung dieses Projektes wurde aufgrund der entstehenden Mehrkosten gewünscht, dass die Maßnahme durch die Einwerbung von Fördermitteln flankiert wird. Die Stadt Wolfenbüttel freut sich daher, dass das Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eine Zuwendung in Höhe von bis zu 116.000 Euro bewilligt hat. Weitere bereits beantragte Förderentscheidungen sollen im kommenden Jahr getroffen werden. „Das ist eine tolle Nachricht. Ich danke allen Beteiligten und Engagierten für diesen Erfolg“, betont Bürgermeister Ivica Lukanic abschließend.

Gesamtausgaben: 580.000 Euro
Bewilligte Fördermittel: 116.000 Euro – BAFA (BEG – Einzelmaßnahme)

Sanierung des Standesamtes


Das Sanierungsobjekt - Stadtmarkt 15 - befindet sich zentral in der historischen Altstadt von Wolfenbüttel, welche mit ihrer gut erhaltenen historischen Bausubstanz von hohem Wert für die niedersächsische Kulturlandschaft und von identitätsstiftender Bedeutung für die Region ist. Das Gebäude ist ein stattliches, barockes, Hofbeamtenhaus an der Ostseite des Wolfenbütteler Marktplatzes, seine Bauzeit ist in verschiedenen Quellen mit 1736 bis 1742 angegeben. Es handelt sich um einen zweigeschossigen Fachwerkbau mit neun Fensterachsen, Mansarddach, sowie straßenseitig knapp vorspringendem Mittelrisalit. Das Haus wurde in Abschnitten und Teilmaßnahmen mit Schwerpunkten in den 1980er und beginnenden 2000er Jahren in Stand gesetzt und aktuellen Anforderungen an die Nutzung als Gebäude der Stadt Wolfenbüttel angepasst.

Zielstellung für die in Planung befindliche umfassende Sanierung des Gebäudes ist eine denkmalgerechte Sanierung und Ertüchtigung aller schadhaften Außenbauteile und des gesamten Innenraums zur Absicherung des Erhaltes des Baudenkmals - der Substanzerhalt hat hierbei generell Priorität. Die Sanierung umfasst die Fassade, die Innenräume, die Treppen, die Decken, das Dach, die Außenanlagen sowie den Keller und die grundsätzliche Ertüchtigung der Fachwerkkonstruktion.

Funktional-technische Anpassungen sind insbesondere erforderlich zur Herstellung von:

  • Mindeststandards im Hinblick auf Barrierefreiheit
  • einer fortgesetzten Nutzung, insbesondere des ersten Obergeschosses als repräsentatives Standesamt der Stadt Wolfenbüttel
  • einer Nutzung der Flächen im Erdgeschoss und Dachgeschoss für Verwaltung der Stadt Wolfenbüttel
  • einer vollständigen Erneuerung der Haustechnik und eine Erneuerung und Anpassung der Außenanlagen.

Die Sanierungen werden konservativ, bei weitestgehendem Substanzerhalt erfolgen; es werden historisch-traditionelle Materialien und Handwerkstechniken angewandt werden. Die Sanierung erfolgt auf Basis vorlaufender und gründlicher Erkundung der konstruktiven Gebäudesubstanz, der bauhistorischen Einordnung des Gebäudes und der Absicherung dieser Einordnung durch Befundungen.

Gesamtkosten: rund 6.450.000 Euro

Die Stadt Wolfenbüttel bedankt sich bei folgenden Fördermittelgebern für die Unterstützung:

  • Deutsche Stiftung Denkmalschutz – Förderung der Fassadensanierung in Höhe von 100.000 Euro

Ansprechpartner für die Förderprojekte

für baufachliche Fragen:

  1. Amt für Hochbau und Versorgungstechnik

    Stadtverwaltung Wolfenbüttel

    Stadtmarkt 3–6
    38300 Wolfenbüttel

für Fördermittel:

  1. Frau Schulz

    Stadtverwaltung Wolfenbüttel
    Controlling und Finanzsteuerung

    Stadtmarkt 3–6
    38300 Wolfenbüttel