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Datum: 07.09.2022

Mehrwegpflicht ab 2023 – Informationskampagne der Stadt Wolfenbüttel

Ab dem 1. Januar 2023 sind Gastronomiebetriebe gesetzlich angehalten, Alternativen für ihre Einwegverpackung bereitzuhalten oder mitgebrachte Behältnisse zu befüllen. Mit der neuen gesetzlichen Regelung soll der Ressourcenverbrauch reduziert werden. Sowohl Gastronomiebetriebe als auch Verbraucher sollen dabei unterstützt werden, Abfall zu reduzieren und nachhaltiger zu agieren.

Zwei Frauen und ein Mann stehen vor einem Hausund halten Mehrweggeschirr in den Händen. © Stadt Wolfenbüttel
Dagmar Steffenhagen, Björn Reckewell und Klara Krüger zeigen, dass in Wolfenbüttel Ressourcenmanagement schon länger aktiv betrieben. Seit mehreren Jahren werden vor allem zwei Mehrwegsysteme in der Stadt umgesetzt: RECUP/REBOWL und Vytal.

Die Stadt Wolfenbüttel hat gemeinsam mit dem Weiterbildungsanbieter Teejit eine Informationskampagne rund um die kommende Mehrwegpflicht für gastronomische Betriebe entwickelt. In einem Pressegespräch am Dienstag, 6. September 2022, wurde die Kampagne vorgestellt.

Die Lessingstadt legt großen Wert darauf nachhaltiger zu werden, von daher ist die geplante Informationskampagne im Rahmen der Perspektive Innenstadt als ein wichtiges Teilprojekt mit aufgenommen worden.

Die Kampagne soll sowohl die Betriebe als auch die Kunden für das Thema Mehrweg sensibilisieren und die Möglichkeiten für eine Mehrwegnutzung aufzeigen.

In vier Bausteinen werden Betriebe in der Lessingstadt fit für die Mehrwegpflicht gemacht. Sie lernen in der Kampagne neben allgemeinen Grundlagen auch konkrete Anbieter und Systeme kennen.

Im ersten Baustein wurden bereits am 23. August die Wolfenbütteler Gastronomiebetriebe angeschrieben und eingeladen, an einer Umfrage teilzunehmen. Hierbei geht es darum den aktuellen Stand zum Thema Nachhaltigkeit, insbesondere Mehrwegverpackungen, zu ermitteln. Die Betriebe haben noch bis zum 10. September 2022 die Möglichkeit, an der Umfrage teilzunehmen.

Im Rahmen der Fairen Woche (10. September bis 1. Oktober) werden dann als zweiter Baustein zwei Lern-Newsletter an die gastronomischen Partner verschickt, in denen sie weitere Informationen zur Mehrwegpflicht erhalten. In diese Newsletter fließen auch die Ergebnisse der Umfrage mit ein. Ergänzend dazu erstellt die Stadt Wolfenbüttel als dritten Baustein zusammen mit Teejit zwei Erklär-Videos im E-Learning System, die begleitend zu den Newslettern erscheinen werden.

Im November haben die gastronomischen Partner im Rahmen des vierten Bausteins die Möglichkeit, Fragen und Bedenken in Einzelgesprächen vor Ort zu klären. Hierzu besucht ein Mitarbeiter von Teejit die Betriebe und steht für persönliche Gespräche zur Verfügung. Ab Januar 2023 werden dann die Endverbraucher über die Mehrwegpflicht informiert. Nachhaltigkeit ist für immer mehr Gäste bei der Auswahl ihrer Speisen und Getränke ein wichtiges Entscheidungskriterium. Vor allem die Schonung von Ressourcen ist in diesem Kontext in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt. So soll der Endverbraucher sensibilisiert und motiviert werden, Mehrweggeschirr zu benutzen. Im Rahmen der Kampagne sollen auch all‘ die Gastronomiebetriebe der Lessingstadt vorgestellt werden, die ihren Kundinnen und Kunden Mehrwegverpackungen als Alternative anbieten.

In Wolfenbüttel wird Ressourcenmanagement schon länger aktiv betrieben. Seit mehreren Jahren werden vor allem zwei Mehrwegsysteme in der Stadt umgesetzt: RECUP/REBOWL und Vytal.

Kontakt

Frau Dagmar Steffenhagen

Stadtverwaltung Wolfenbüttel
Tourismus und Einzelhandelsentwicklung

Stadtmarkt 3–6
38300 Wolfenbüttel