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Schloss Museum Wolfenbüttel

In einem Zimmer mit grünen Textiltapeten steht ein historischer Sekretär mit Kerzen und Federkiel. An der Wand hängen historische Porträts, davor stehen Stühle. Auf dem Parkettfußboden liegen Teppiche. © Florian Kleinschmidt / BestPixels.de
In der Antichambre des Herzogs

Dauerausstellung, montags geschlossen.


01.01.2010 bis 31.12.2023

10 Uhr bis 17 Uhr

5.00 €

Das Schloss Museum beherbergt die original erhaltenen barocken Staats- und Privatgemächer der Fürsten von Braunschweig-Wolfenbüttel. Historische Parkettfußböden und Stuckdecken, prächtige Wirkteppiche und Barockmöbel, prunkvolle Gemälde und Skulpturen sowie kostbares Silber und Porzellan lassen ein lebensechtes Bild fürstlicher Wohn- und Tafelkultur entstehen.

Am Beginn der wechselvollen Baugeschichte des Schlosses steht die Wasserburg der Herren von Wolfenbüttel, aus der in den nächsten Jahrhunderten durch unterschiedliche Umbauten und Erweiterungen ein barockes Residenzschloss wurde.

Nachdem die Residenz der Herzöge im Jahr 1754 nach Braunschweig verlegt wurde, hatte das Wolfenbütteler Schloss sehr unterschiedliche Nutzungen und Bewohner: Schlossräume dienten als Wohnung Gotthold Ephraim Lessings (1729–1781) und als Buchhandlung, französische Revolutionsflüchtlinge fanden hier Unterschlupf, ein Theater und das Kreisgericht zogen ein und schließlich wurde hier eine Schule gegründet. Heute beherbergt das Schloss ein Gymnasium, die Bundesakademie für kulturelle Bildung und das Schloss Museum Wolfenbüttel.

Seit dem Jahr 2000 präsentiert die Dauerausstellung des Schloss Museums die aufwendig restaurierten Staatsgemächer der Wolfenbütteler Welfen und zeigt hochbarocke Hofkultur und Wolfenbütteler Residenzgeschichte am authentischen Ort.